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Amphibienschutz

Wasserfrosch
Wasserfrosch

Kreuzt der Weg von Amphibien zu ihrem Laichgewässer eine Straße, findet sich jedesmal im ausgehenden Winter der gleiche bedrückende Anblick: zu Dutzenden totgefahrene Kröten, Frösche und Molche. Das Aufstellen von Amphibienschutzzäunen entlang der Straße verhindert, dass die Tiere auf die Fahrbahn kommen. Sie wandern am Zaun entlang und fallen in Eimer oder ähnliche bereitgestellte Fallen. Zaunbetreuer tragen die Gefäße täglich über die Straße und die Amphibien setzen ihren Weg zum Laichgewässer fort.

Amphibienschutz ist in der Zeit der Anwanderung recht arbeitsaufwändig, aber unerlässlich, wenn keine baulichen Maßnahmen getroffen wurden, damit die Amphibien die Straße in Tunneln unterqueren können.

Der NABU Weilerbach hat seit etlichen Jahren an zwei Straßenabschnitten den Amphibienschutz sichergestellt: an der L372 zwischen Reichenbach-Steegen und Kollweiler und an der L382 zwischen Schallodenbach und Niederkirchen. So konnten im Laufe der Jahre tausende Kröten und Frösche vor dem Tod unter Autoreifen bewahrt werden.